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Das ARCOS CHAMBER ORCHESTRA wurde 2005 durch den Dirigenten John-Edward Kelly und die Konzertmeisterin Elissa Cassini gegründet. Inspiriert durch den großen Schöpfergeist Béla Bartóks — der in frühen Jahren ein solches Orchester zu gründen versuchte — das Arcos Chamber Orchestra bietet dem Zuhörer eine künstlerische Brücke, die von den Quellen europäischer Musikkultur bis hin zur spannendsten modernen Musik unserer Zeit reicht. Bartóks umfassende Haltung zur Musik und zum Musizieren, sowie seine Fähigkeit, Vergangenes und Zukünftiges in eine direkt zum Herzen sprechende Musik zu vereinen, durchdringen alles, wofür das Arcos Chamber Orchestra steht. Anfänglich aus Absolventen und Studierenden der berühmten New Yorker Juilliard School bestehend, nähert sich das Arcos Chamber Orchestra der Orchestermusik mit der Haltung und Disziplin des Kammermusikers: Individuelle Instrumentenbeherrschung, gründliche Kenntnisse der Biographie, Werke, und Ästhetik des Komponisten, und selbstlose Zusammenarbeit im Dienst seiner Intentionen. Vom Anfang an wurde das Arcos Chamber Orchestra als eine Zusammenkunft von mehreren bereits etablierten Kammermusikensembles konzipiert, wobei jede einzelne Gruppe auch eigenständig das höchstmögliche Musizierniveau anstrebt und von vornherein reife Ensemblefertigkeiten mitbringt. Obwohl neuerdings viele Kammerorchester ohne Dirigenten auftreten, geht das Arcos Chamber Orchestra einen traditionelleren Weg, und zwar aus der Überzeugung, daß der Verzicht auf den Dirigenten sowohl das Repertoire wie auch die musikalische Einheit zu sehr beschränkt. Die Beziehung zwischen Orchester und Dirigenten ist beim Arcos Chamber Orchestra allerdings nicht die typische: Absichtlich wird der Dirigent wie ein Spieler unter vielen ins Musizieren integriert: Er arbeitet mit den Musikern zusammen, um während der Proben einen regen Ideenaustausch, und im Konzert beflügelte Konzentration zu erreichen. Das Resultat ist eine Synergie zwischen Spielern und Dirigenten, der heute nur selten zu finden ist. Obwohl moderne Musik für das Orchester eine zentrale Bedeutung hat, ist das Arcos Chamber Orchestra doch kein „Neue-Musik Ensemble“. Das Orchester versteht, daß die moderne Musik aus historischer Musik entstanden ist, und daß sie weder gut aufgeführt noch gut angenommen werden kann, wenn sie aus dem historischen Zusammenhang gerissen wird. Darum enthalten fast alle Programme des Arcos Chamber Orchestra sowohl zeitgenössische als auch historische Werke, die dem Zuhörer zu einer inneren Brücke vom Altem zu Neuem verhelfen sollen. Das Orchester findet außerdem, daß historische Musik am besten von Musikern interpretiert wird, die mit der Musiksprachen unserer Zeit vertraut sind — wie auch andersrum. Eine besondere Aufgabe des Orchesters ist die Präsentation von eher unbekannten Komponisten, deren künstlerische Qualität jedoch unanfechtbar ist. Eines der wichtigsten Ziele des Arcos Chamber Orchestra ist es, den Zuhörer aktiv in den musikalischen Prozeß zu integrieren, denn er stellt letztendlich das Ziel aller Bemühungen von Komponist und Interpreten dar. Konzerteinführungen und anekdotische Erläuterungen während des Konzertes sind deswegen ein wichtiger Bestandteil des Programms. Für das Arcos Chamber Orchestra ist ein gut informierter Zuhörer ein besserer Zuhörer: Sowohl Gestaltung wie auch Ausführung des Programms werden darauf ausgerichtet, dem Zuhörer ein möglichst reiches Musikerlebnis zu bescheren. |
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Konzertmeisterin Elissa Cassini wurde in Cincinnati geboren und wuchs in Frankreich
auf. Sie studierte an den Musikhochschulen von Angers und Paris bevor sie
zur Violinklasse von Miriam Fried an der Indiana Universität wechselte.
Master-Studien folgten am New England Conservatory in Boston und an der
Juilliard School in New York. Sie trat bereits bei vielen internationalen
Musikfestivals auf. (www.elissacassini.com) |
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Dirigent John-Edward Kelly wurde in San Francisco geboren. Nach Studien von
Klarinette, Dirigieren und Philosophie begann er eine erfolgreiche
30-jährige Kariere als Saxophonist. Er trat bei vielen führenden
Orchester der Welt als Solist auf, spielte 30 CDs ein und spielte die
Uraufführung von mehr als 200 speziell für ihn komponierte Werke. In
letzten Jahren tritt er immer häufiger als Dirigent auf. (www.johnedwardkelly.com) |
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Solocellist Dane Johansen stammt aus Fairbanks, Alaska. Mit 16 Jahren begann er
sein Studium bei Richard Aaron am Cleveland Institute of Music, danach
studierte er am Nationalkonservatorium von Paris und an der Juilliard
School in New York. Er ist ein äußerst aktiver Cellist, der regelmäßig als
Solist und Kammermusiker international auftritt. |